Allgemeines über Aloe Vera Schädlinge

Pflanzen bekommen durch falsche Pflege sehr schnell Schädlinge, jedoch ist die Aloe Vera Pflanze hingegen ziemlich robust. Es gibt sehr viele Arten der Aloe Vera Pflanze und jede braucht eine andere Art der Pflege. Die Barbadensis Miller bekommt nicht so oft bzw. nicht so schnell Krankheiten und Schädlinge. Doch das bedeutet nicht, dass die Zimmerpflanze komplett immun dagegen ist. Auch durch Pflegefehler kann die Aloe Vera Pflanze Schäden bekommen oder Mangelerscheinungen. Viele der Schäden bekommen die Wurzeln, durch Wurzelläuse ab. Die Wurzelläuse verhindern das Wachstum der Pflanze und greifen die Wurzeln an, sodass die Möglichkeit besteht, dass es zur Wurzelfäule kommt.

Durch Läuse bzw. Schmierläuse, können auch die Ableger beeinträchtigt werden. Die Läuse fangen auch an, den Saft zu saugen. Ohne den Pflanzensaft wäre die Mutterpflanze kaum nutzbar. Der Saft der Aloe Vera Pflanze enthält wichtige Nährstoffe, die die Zimmerpflanze so einzigartig machen. Bei der Entdeckung von Blattläusen sollte schnell gehandelt werden, da man im Normalfall nicht mehrere Wochen Zeit hat. Die Blattläuse greifen die Blüten an und vermehren sich sehr schnell. Nach paar Wochen ist die Pflanze schon stark geschädigt. Spinnmilben hingegen befallen die Blattunterseite und saugen den Zellsaft aus, dass führt dazu, dass sich die Blüten verfärben.

Die häufigsten Ursachen für einen Befall sind schlechte Lichtverhältnisse, Nährstoffmangel und dauerhafte Staunässe.

Gründe für die Krankheiten

Das Gießen der Heilpflanze spielt auch eine große Rolle. Wer seine Aloe Vera Pflanze durchgehend von oben gießt bzw wässert, wird schnell merken, dass die Blätter weicher werden und damit die Pilzbildung gefördert wird. Dadurch könnte es passieren, dass die Wurzel anfängt zu faulen und die Pflanze abstirbt. Bei zu viel Wasser hingegen, kann es passieren das sich die Blätter einrollen. Die Heilpflanze braucht nicht viel Wasser um zu überleben.

Noch ein wichtiger Punkt ist die Temperatur, in der die Aloe Vera Pflanze ausgesetzt ist. Bei unter 5° Celsius, kann es passieren, dass die Blätter von der Kälte glasig werden und abfallen. Die Aloe Vera Pflanze gedeiht am besten zwischen 20-25 ° Celsius. Für das Überwintern ist eine Temperatur von 10-15 ° Celsius optimal.

Im Gefäß darf sich Wasser ansammeln, jedoch sollten die Blüten nicht zu viel Wasser abbekommen. Wenn die Blätter der Aloe Vera Pflanze bräunlich werden, könnte es ein Zeichen von einem Nährstoffmangel sein. Jedoch ist das nicht in jedem Fall so. Manchmal dient sie auch nur zum Sonnenschutz.

Im Sommer kann es auch zu Befall von Blattläusen kommen, bei so einem Fall ist es ratsam Pflanzenschutzmittel für die Kübelpflanze einzusetzen. Wenn die Aloe Vera Pflanze draußen steht, ist die Wahrscheinlichkeit irgendwelche Schädlinge zu bekommen viel niedriger, als beim Überwintern. In den meisten Fällen sind es Schildläuse und Wollläuse, die sich auf den Pflanzen absetzen. Diese zu erkennen ist auch nicht leicht, ein Zeichen für den Befall wären klebrige Flecken auf dem Boden. Das ist der leichteste Weg um diese Schädlinge zu erkennen. Schildläuse sind oft an kleinen ovalen, dunklen Punkten zu erkennen. Sie produzieren Gift und sondern Honigtau ab. Wenn man diese nicht schnellstmöglich entfernt, können sie sich verbreiten und zu einem größeren Problem werden. Am besten lassen sich die Punkte mit einem Zahnstocher entfernen. Die Wollläuse sind an weißen kleinen Gebilden zu erkennen. Anfangs sind diese auch klein, aber sie können sich schnell vermehren. Festzuhalten ist somit, dass folgende Krankheiten: Wurzelläuse, Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben die Aloe Vera Pflanze befallen kann. 

Die meisten Schädlingsbefälle treten im Winter auf, in dieser Jahreszeit sollten sie noch mehr Zeitaufwand betreiben, um ihre Pflanzen zu schützen. Das heißt, dass der Standort der Aloe Vera Pflanze gut bedacht sein sollte und an Licht sollte es der Aloe Vera Pflanze auch nicht fehlen.“

Auch wenn vom Gießen der Blüten abgeraten wird, sollte man die Erde ausreichend Gießen. Es gibt viele Mittel, die zur Bekämpfung eingesetzt werden können. Mit der richtigen Pflege und Fürsorge, werden die Aloe Vera Pflanzen seltener von Schädlingen heimgesucht. Das umtopfen und erden ist das A und O. Dabei ist es wichtig immer frische Erde zu benutzen und das Düngen sollte auch nicht vernachlässigt werden. Nach dem Erden sollte das Pflanzgefäß auch immer gereinigt werden. Ein sauberes Gefäß kann sehr hilfreich sein, da sich dort auch einige Insekten aufhalten können. Das Gefäß sollte an einer festen Oberfläche platziert werden und geklopft werden, damit die Erde nach unten rutscht.

Wenn sich deine Aloe Vera Pflanze im Sommer draußen befindet, kannst du auch zu Universal- oder Spezialdünger greifen. Ganz wichtig ist es, dass du die jungen Aloe Vera Pflanzen nicht direkt in die Sonne stellst. Sie brauchen Zeit um sich an die Sonne und Wärme zu gewöhnen.

Ohne Schädlingsbekämpfungsmittel ist es ziemlich aufwendig, die Aloe Vera Pflanze von den Schädlingen zu entfernen. Jedoch ist es besser zur manuellen Variante zu greifen, wenn man die Aloe Vera Pflanze noch ernten möchte.

Biologische Bekämpfung mit Marienkäfern, Schlupfwespen und Florfliegenlarven ist auch möglich. Auch systemische Mittel können bei der Bekämpfung helfen. Beim Saugen gelangt das Gift zu den Schädlingen und sie sterben aus. Doch dafür muss man lange Zeit warten, bis das Gift aus der Pflanze verschwunden ist und man sie ernten kann.

Wie kann ich den Schädlingsbefall und Fäulnis meiner Aloe Vera Pflanze frühzeitig vorbeugen?

Das Vorbeugen fängt schon beim Kaufen der Pflanze an. Es sollte immer kontrolliert werden ob die Aloe Vera Pflanze von Schädlingen befallen ist oder nicht. Vor dem Kauf sollte eine ausführliche Recherche getätigt werden, um Pflegefehler zu vermeiden. Des Weiteren sollte auf Standorte geachtet werden, trockene Luft und stickstoffartigen Dünger

Wenn Sie sich nicht auf spezielle, normalerweise sehr teure Sukkulenten- oder Kaktusböden von Fachhändlern verlassen möchten, können Sie sich mit universelleren Alternativen bedienen. Alle diese Substrate erfüllen die Grundanforderungen von Aloe Vera. Natürlich können sie auch andere Substrate benutzen, die sie bei diversen Händlern finden können. Doch die geeignetsten sind für uns die Kakteen- oder Sukkulenten erden.

Hilfreiche Hausmittel die du verwenden kannst

Die stark befallenen Pflanzenteile am besten abtrennen oder mit Hausmitteln entgegenwirken. Das abtrennen kann dir eine Menge Arbeit sparen, jedoch ist die Abtrennung manchmal auch die einzige Lösung. Du kannst  die Aloe Vera Pflanze auch mit Melissengeist oder Spiritus abwischen. Den Spiritus mit einem Tuch benutzen und am besten an mehreren Tagen hintereinander.

Noch ein Hausmittel was du gegen die Bekämpfung benutzen kannst, ist Alkohol. Du tränkst ein Tuch in Alkohol und wischt damit die Aloe Vera Pflanze ab.