Wie gieße ich meine Aloe Vera Pflanze?

Die Aloe Vera Pflanze (Aloe Barbadensis Miller), auch als Wüstenpflanze bekannt, ist in der Pflanzenkultur eine Zimmerpflanze. Da sie als besondere Pflanzenart von Natur aus wenig Wasser benötigt, hält sich die Gießmenge der Pflanze in Grenzen. Staunässe sollte daher vermieden werden. Ein Gießintervall von zweimal pro Woche, sowie  das Züchten der Aloe Vera  innerhalb eines Gefäßes statt engen Blumentopf ist zu empfehlen.

Da die gelartigen Blätter der Pflanzenart der Aloe das Wasser gut speichern können, kommt die Wüstenlilie in den Jahreszeiten Herbst und Winter mehrere Wochen besonders gut in ihrem Gefäß aus, ohne gegossen zu werden. Im Sommer solltest du sie ab und an mal gießen. Der Standort sollte hell und warm sein.

Durch die entsprechende Wassermenge beim Gießen wird das Wuchs Tempo der pflegeleichten Heilpflanze in einem Gefäß besonders beeinflusst. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass wenn man die Sukkulente zu viel gießt und die Aloe Vera Pflanze wenig Licht bekommt, es schnell zu Staunässe in ihrem Gefäß führen kann und folglich Fäulnis eintritt.

Sollten sich die Blätterspitzen zusammenziehen und diese sich noch rötlich färben ist das ein klares Zeichen dafür, dass ein Pflegefehler vorliegt und die Zimmerpflanze zu wenig Wasser in ihrem Gefäß bekommt.

Die Mutterpflanze braucht man nicht unbedingt zu besprühen, weil die Blätter trocken bleiben sollten und sie die Gewohnheit haben trockene Luft auszuhalten. Abgesehen davon solltest du die Aloe Vera Pflanze auch nicht von oben, auf die Blattspitzen im Gefäß gießen, sondern direkt von unten auf das Substrat. Da bei Missachtung ein weiterer Pflegefehler vorliegt und Wasser in die Blattrosetten gelangen. Wenn Wasser in den Blattrosetten gelangt, führt das zur Fäulnis der Aloe Vera Pflanze. Gießen Sie also immer nur die Sukkulentenerde um den Stamm herum innerhalb des Gefäßes.

Da die Aloe Vera Pflanze einen warmen Standort bevorzugt, solltest du, sobald die Temperaturen unter zehn Grad sinken, die Aloe Vera Pflanze vom Balkon beziehungsweise Garten nehmen und in dein Winterquartier in ein Gefäß bringen. Wenn Sie die Heilpflanze zum Blühen bringen wollen, dann lässt du sie dort stehen. Die Blüten werden wachsen und die Aloe Vera Pflanze kommt in den Blütenstand.

Da die Pflege der Wüstenlilie leicht ist, kann die Aloe Vera Pflanze sehr leicht überwintern. Bei der Überwinterung sollte man darauf achten, dass man die Aloe Vera Pflanze nur gießen sollte wenn die Sukkulentenerde auch vollständig trocken ist.

Wie kann eine Aloe Vera Pflanze vermehrt werden?

Die Aloe Vera Heilpflanze, welche sehr viele Nährstoffe enthält, können auf unterschiedliche Weise vermehrt werden. Dabei unterscheidet man zwischen drei Arten der Vermehrung, der Aussaat, die Vermehrung durch Kindel oder mit Stecklingen.

Das Verfahren Aloe Vera Pflanzen durch Aussaat zu vermehren erfolgt mittels Aufzüchten von Samen. Diese Methode ist während des kompletten Jahres möglich und eignet sich speziell für seltene Exemplare der Mutterpflanze der Sukkulenten. Milde Temperaturen sind essentielle Voraussetzung und starke Einstrahlungen der Sonne sollte unbedingt vermieden werden. Dennoch sollte der Standort der Pflanze ab und zu sonnig sein. Im Garten an einem halb sonnigen Platz oder auf dem Balkon in Ihrem Haus, könnten geeignete Orte sein. Am besten eignet sich, als Ort, ein Wintergarten. Am besten stellst du die Aloe Vera Pflanze an die helle und sonnige Fensterbank des Wintergartens oder aber auch auf ihre Terrasse. Die Wüstenlilie wird es Ihnen danken und ihre Wirkung entfalten.

Der kürzeste und einfachste Weg die Echte Aloe Pflanzen zu vermehren ist die Methode durch Ableger, die auch als sogenannte “Kindel” bezeichnet werden. Hierbei sollten die Ableger (Kindel) für die Vermehrung von neuen Aloe Vera Pflanzen bereits einen eigenen Wurzelansatz haben, der eine Länge von ungefähr 5 cm misst.

Aloe Vera vermehren? Hier hast du ein Video für die Visualisierung!

Wie schneide ich meine Aloe Vera Pflanze richtig?

Trotz der leichten Pflege der Mutterpflanze und der Sukkulenten, treten manchmal kranke, verblühte oder welke Blätter auf. Auch Wollläuse und Wurzelläuse können die Zimmerpflanze befallen. Die Wollläuse oder auch Wurzelläuse klammern sich generell oft an Zimmerpflanzen, darunter auch Kakteen oder Sukkulenten. Hier hilft nur noch eins: abschneiden!

Auch bei Wurzelfäule musst du das Blatt abschneiden. Wurzelfäule ist einer der gängigsten Erkrankungen der Aloe Vera Pflanze. Damit die pflegeleichte Aloe Vera Pflanze ihre ganze Kraft ausüben kann, ihr Wachstum gefördert wird und die Nährstoffe enthalten bleiben, sollte man ihre Blätter fachgerecht am Stamm entfernen.

Will man die Wüstenpflanze ernten, müssen Sie die größeren und dickeren Blätter abschneiden. Durch das ernten der Aloe Vera Pflanze (Aloe Barbadensis Miller), bleibt die Pflanze auch gesund und frei von Krankheiten und Schädlingen.

Möchte man ihre Blätter verwenden, um das enthaltene Gel oder auch den Pflanzensaft zu gewinnen, werden diese ebenso am Stamm abgeschnitten. Durch ihre eigene Heilfähigkeit wächst an der Stelle des abgeschnittenen Blatts in kürzester Zeit ein neues nach.

Beim beschneiden der Aloe Vera Pflanze muss man folgende Herangehensweise befolgen, damit keine gesundheitlichen Schäden und Schädlinge der Aloe Vera Pflanze entstehen.

Mit einem scharfen und sauberen Messer (holen Sie sich keine Schnittwunde!) schneidet man soweit es geht an der Basis, also dem Stamm der Wüstenpflanze, des Blattes entlang. Nun kann das Blatt vorsichtig abgeknickt oder mit dem Messer entfernt werden. Um zu vermeiden, dass der gelbliche und vor allem giftige Saft, namens Alion, aus der Pflanze tritt, schneidet man circa drei Zentimeter vom Ende des Blattes ab. Eine Einnahme des Aloins, kann zu krampfhaften Schmerzen führen und Durchfall verursachen. Deshalb sollte man darauf achten das Aloin komplett aus der Aloe Vera Pflanze zu entfernen. Damit nun das Gel extrahiert werden kann, muss man das Blatt längst aufschneiden, also an den Blatträndern, und es vorsichtig vom Pflanzensaft lösen. Mit dem Saft der Blätter können beispielsweise Wundschmerzen gelindert und versorgt werden, Sonnenbrand kann ebenso gelindert werden. Die Anwendung ist ganz leicht. Sie schmieren das Blattsaft auf ihre verbrannte Haut und die Wirkstoffe des Saftes kühlen und lindern den Sonnenbrand und gibt der Haut Feuchtigkeit. Es gibt natürlich viele Produkte auf dem Markt, aber wir empfehlen dir, das Produkt selbst herzustellen. Da die Feuchtigkeit somit nicht verloren geht und der Aloe Vera Saft in den Produkten aus der Drogerie nur zu einem winzigen Grad enthalten ist.

Wie topfe ich meine Aloe Vera um?

Da die pflegeleichte Aloe Vera Pflanze zu den schnellwachsenden Pflanzen gehört, lässt sie nicht lang auf sich warten bis das Pflanzgefäß vollständig von ihr durchwurzelt wurde. Da die Aloepflanze Pflanze auch in die Breite wächst ist die Pflege hier besonders wichtig.

Während der Hauptwachstumszeit werden die Schädlinge und Krankheiten, die dabei an den Wurzeln entstehen, repariert. Empfohlen wird die Aloe Vera Pflanze mindestens jedes zweite Jahr umzutopfen und eine sandig-magere mit teilweise mineralischen Komponenten als Substrat zu nutzen und die Pflege zu erhalten. Vulkastrat und Kakteenerde sind ebenfalls empfehlenswert, um die Aloe Vera Pflanze vor Schädlingen zu schützen. Dünger braucht die Aloe Vera Pflanze jedoch kaum. Wenn man die Aloe Vera Pflanze nämlich regelmäßig in neue Erde umtopft, dann braucht man die Aloe Vera Pflanze (die übrigens eine Art der Kakteen ist) nicht zu düngen.

Trotzdem ist es sinnvoller die Erde vor dem umtopfen austrocknen zu lassen. Nachdem die Kübelpflanze vorsichtig aus dem Topf gehoben und in das neue Gefäß umgetopft wurde, kann die neue Erde hinzugefügt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Wurzelballen komplett bedeckt wurden, sonst entfaltet die Heilpflanze ihre Wirkung nicht.

Der neue Kübel sollte einige Zentimeter größer sein als das alte. Bei einem Pflanzgefäß, welches zu groß ist, begibt sich die Aloe Vera Pflanze vorerst an die Durchwurzelung und das Wachstum von Blättern und Blüten wird hier vernachlässigt.

Das wiederholte andrücken des Bodens, also der Sukkulentenerde, verhindert eventuelle Lufteinschlüsse damit die Verwurzelung nicht behindert wird. Am Ende sollte die Aloe Vera Pflanze einmal reichlich gegossen werden, um das Substrat anschließend einmal vollständig trocknen zu lassen. Erst dann sollte die nächste Gabe von Wasser erfolgen.

 

Wenn dir das alles nicht reicht – Hier ein Video für die Visualisierung!

FAQ – Häufig gestellte Fragen 

 

Ist die Aloe Vera Pflanze giftig?

-Ja, in den Pflanzenteile der Aloe Vera Pflanze sind Enzyme, Aminosäuren und Aloin enthalten. Aloin kann bei einer Überdosierung zu einer  Vergiftungserscheinung führen.

Warum bekommen Aloe Vera Pflanzen braune Blätter?

-Die Aloe Vera Pflanze bekommt braune Blätter, durch die Folge von zu viel Feuchtigkeit und zu wenig Licht.